Montag, 27. Mai 2013

Nationalfeiertag

Am norwegischen Nationalfeiertag waren wir natürlich auch unterwegs. Es stand eine Tour nach Finse in der Hardangervidda an. Das liegt auf 1220 m, das heißt hier liegt um diese Jahreszeit noch Schnee. :)

17. Mai

Die Tour war schon lange gebucht und die Vorfreue nur ein wenig vom Wetterbericht getrübt. Es ging dann aber eigentlich. Froh waren wir aber, dass wir uns noch Skifelle gekauft haben. Der Schnee war dort oben vom Regen den Tag vorher ziemlich nass und ohne Felle war kein gutes vorankommen möglich. Am Nationalfeiertag machen sich alle nach einem guten Frühstück auf zum Gletscher Hardangerjokulen, einige mit Tracht oder Anzug, andere mit Musikinstrumenten aber auf jeden Fall alle mit guter Laune und norwegischer Nationalflagge, von ein paar Monaten bis ins Hohe Alter. So natürlich auch wir. Immer schön bergauf hoch zum Gletscher, das Wetter war bewölkt aber ok. Allerdings wurde die Sicht umso höher wir sind, desto schlecht. Zum Schluss waren keine 15 m Sicht mehr und irgendwann war meine Motivation nicht mehr wirklich da, da es nur steil bergauf mit null Sicht ging. Und wozu sind wir hier, um eine schöne Tour zu haben, ja das hatten wir also umdrehen und mit runter. Eine sehr gute Entscheidung, so war es eine schöne Tour und ist nicht zu einer Quältour geworden. Unterwegs haben wir noch eine nette Pause gemacht und sind mit einer Norwegerin die mal in Österreich gearbeitet hat gut ins Gespräch gekommen. Zurück an der Hütte haben wir es uns in unserem Doppelzimmer mit einem Buch gemütlich gemacht. Am Abend haben wir dann noch das Buffet mit einem Cider aus der Mikrobrauerei von hier oben genossen. Statt Montag zurück zu fahren, haben wir uns entscheiden schon Samstag wieder nach Oslo zu fahren. Nach dem langen Winter waren wir beide nicht mehr sonderlich für eine längere Tour motiviert. Mit dem Zug ging es dann Samstag nachmittag gemütlich in 4 Stunden zurück nach Oslo. Dort angekommen, haben wir nicht schlecht gestaunt, es waren 27 Grad und wir mit unserer langen Wollunterwäsche und Skis reichlich Fehl am Platze. Die nächsten zwei Tage haben wir uns es noch bei herrlichen Wetter in Oslo schön gemacht, wir haben gegrillt und waren wandern. Der Mai war schön mit seinen ganzen Feiertagen.

Nun am Wochenende war wir tatsächlich mal nicht auf Tour. Samstag gings nur zu einer Spazierrunde vom Songsvann zum Ullevalseter, nachdem wir noch ein paar Stoffe in einem Nähladen eingekauft haben. Den gestern war ich zu einem Nähtreff eingeladen von 4 netten Norwegerinnen. Eine sehr nette Runde, aber das Wetter war mit 28 Grad eigentlich zu schön zum nähen. Aber am Nachmittag haben wir uns es in unseren Liegestühlen auf der Terrasse noch gemütlich gemacht.

Die nächsten Wochen sind wir natürlich wieder unterwegs. Erstmal steht am nächsten Wochenende die Taufe von Lasse an, wo drauf wir uns schön sehr freuen. Da lernt unser Auto auch mal Deutschland kennen.

Paris

Zu Weihnachten hab ich ein ganz besonderes Geschenk bekommen, nämlich eine Tour nach Paris übers Himmelfahrtswochenende um Moules Frites zu essen. Ich war noch nie in Paris, durchgefahren auf der Autobahn schon ein paar mal, also wurde es höchste Zeit. Schon Mittwochs nach der Arbeit ging es los und wir waren dann auch nicht allzu spät im Hotel in Paris. So dass wir am nächsten Morgen fit fürs Sightseeing waren. Auf dem Weg zum Notre Dame haben wir uns unterwegs noch Croissants und ein Croque Monsieur gekauft, das war beides sehr lecker. Die Kirche sieht wirklich echt toll aus, aber die Schlange für die Besichtigung war mir zu lang. Nebenan war noch ein Backfestival, so dass es hier gleich weiter mit den Leckereien ging. Es gab mega leckere Minicroissants und sehr leckere belegte Baguettes. Nach dieser zweiten Stärkung gings dann an der Seine entlang zum Louvre, auch eine ganz wunderbare lange Schlange. Die stöhrte mich aber gar nicht, da ich mir eh keine Bilder anschauen wollte. Ich hab lieber welche mit der Kamera gemacht. Vom Louvre aus ging es durch einen sehr schönen Park vorbei am kleinen Triumpfbogen zum Champs Elysees, eine breite Prachtstraße, die wirklich gut für das Tour de France Ziel geeignet ist. Am Ende des Champs Elysees kamen wir dann beim bekannten Triumpfbogen an, im Kreisverkehr drum rum war aber leider kein Verkehrschaos. Nach einem kurzen Blick auf den dritten Triumphbogen, der vom weiten sehr hässlich aussah, gings dann mit der Metro zum Eifelturm. Schön hoch ist das Ding ja und ein schönes Wahrzeichen, aber auch ein wenig hässlich vom nahen. Aber zum Bilder machen eignet es sich hier ja wunderbar. Anschließend gings dann noch nach Montmarte, ein nettes Stadtviertel mit vielen Künstler und der Sacre Coure.

Eifelturm

Nächstes Tag war Schlössertag. Erst ging es zum Schloss Pierrefonds, ein gut erhaltenes Mittelalterschloss, was als Filmkulisse für die Serie Merlin dient. War ein netter Ausflug dorthin, wo wir unterwegs auch noch einiges zu sehen bekommen haben.

Pierrefonds

Anschließend gings dann gleich weiter zum nächsten Schloss. Natürlich, Versailles. Aber wir haben uns mit den Gärten begnügte, die Schlange war lang, wie überall in Paris.

Am nächsten Tag gabs dann das nächste Schloss, diesmal das Märchenschloss im Disneyland. Das musste auch sein, ich wollte unbedingt Fahrstuhl fahren. :) Im Filmpark vom Disneyland, gibt es einen Fahrstuhl in einem Spukhaus. Und es hat sich wirklich gelohnt. Ein Fallturm, bei dem man sich vor lachen nicht mehr einkriecht. Herrlich, danke für den Tip, den ich von Saschas Papa bekommen hab. Ansonsten ist das Disneyland auch nett gewesen, sehr schön zurecht gemacht und wir hatten einen netten Tag dort. Hier waren die Schlangen sogar überraschen erträglich, oft sogar sehr kurz.

Sonntag war dann schon der letzte Tag, hier gings nochmal zum Notre Dame. Wir haben uns nochmal in die Schlange begeben um auf die Kirche zu gelangen, ich wollte mir doch gerne ein Blick von den Chimeres machen. Diese ulkigen Figuren, die von oben auf Paris blicken. Hat sich auch wirklich gelohnt. Anschließend gings dann sogar noch mal rein in die Kirche, da dort nur eine winzige Schlange war. Das schicke Rundfenster war schön anzusehen, ansonsten halt ne Kirche. Danach ging es zum Relaxxen in den Park Tuilerres beim Louvre und einer schönen Mittagspause mit Baguette und Wein. Am späten Nachmittag haben wir uns nochmal auf den Weg nach Montmarte gemacht um Moules Frites zu essen, dazu waren wir ja eigentlich hier. :)

Sacre Coure in Montmartre

Tja was kann ich sagen, vielen Dank fürs Weihnachtsgeschenk natürlich. Paris war definitiv ein Auslug wert. Aber wohnen tue ich doch lieber hier in Oslo.

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