Samstag, 16. Juni 2012

Vorgestellt, meine neuen Mitbewohner

Ich habe 5 neue Mitbewohner bekommen. Sobald ich die Tür aufmache ist es ein leutes Piepskonzert von den 5 Kleinen. Sie haben es sich in einem Luftschacht meiner Wohnung gemütlich gemacht, von drinnen hört man sie aber Gott sei Dank nicht.

Meine neuen Mitbewohner

Dienstag, 12. Juni 2012

Marka24

Am Samstag 11:30 Uhr war es soweit, der Start für uns bei der Marka24. Ziel innerhalb von 24 Stunden so viele der 24 Posten zu besuchen. Die Posten waren bekannt, es war nur eine Frage, wie viel man zu laufen/gehen schafft. Wir waren in der Turklasse angemeldet, so hatte sich das laufen gott sei Dank erledigt. Aber echt imponierend wie einige das durchgezogen haben. Die Gewinnner der Hardhausenklasse hat 22 Posten besucht, ich glaub ist 130 oder 140 km gegangen in der Zeit. Respekt.

Marka24

Bei uns fing es gut an, schönstes Wetter und viel Motivation. Unser Ziel waren 11 Posten. Nach ca. 1,5 Std. hab ich dann leider schon Probleme mit meinen Füßen bekommen. Nun im nachhin würde ich sagen, da ist was nicht richtig mit meinen Laufschuhen die ich anhatte. Da ich manchmal die selben Probleme beim joggen bekomme und sonst auch bei langen Touren in der Marka nie diese Probleme hatte. Ärgerlich. Aber eigentlich lief es zu erst sehr gut, alle Posten dank GPS gut gefunden und waren gut in der Zeit. Leider gabs zwischendurch auch Regen, obwohl keiner angesagt war. Naja die Klamotten sind schnell wieder getrocknet. Ätzend wurde es als wir zum höchsten Punkt in der Oslomarka sind. 700 m über Meerespiegel. Diesig, nieselig und sumpfig. In einem Sumpf hab ich dann meinen Schuh verloren, als ich gut eingesagt bin. Das war nen kleiner Kampf in wieder herauszubekommen, der hatte sich voll festgesogen. Danach war er dann gut nass. Beim Abstieg von unseren 6 Posten wurden die Schmerzen schlimmer und langsam zu einem Problem. Wir entschieden uns da möglichst nurnoch Feldwege zu nutzen und keine Wanderwege mehr. Geht einfach schneller und dafür kann man gut einen Umweg in Kauf nehmen. Um 23 Uhr war dann erstmal Abendbrot essen angesagt, auf dem Trangia wurden lecker Nuddel gekocht, die ganz schnell aufgegessen waren. Nach 12 Stunden war es Zeit für was warmes und einer längeren Pause. Vorher waren es nur ca. 3 10 Minuten Pausen.

Wir haben hier ja gott sei Dank viel Licht und so brauchten wir auch mit bedeckten Himmel keine Stirnlampe benutzen. Mitten in der Nacht haben wir auch im tiefen Wald noch den Weg vor uns erkennen können und sind nun langsam immer kaputter und müder am Meter machen. Um viertel vor zwei waren wir dann bei einer großen Hütte, kurz vorher machten meine Füße mir deutlich klar, dass nun Pause angesagt ist und zwar richtig. Hab es mir direkt auf einer Bank in meinem Schlafsack gemütlich gemacht und hab vor mich hingedöst, bevor ich nach gut einer Stunde von Sascha geweckt wurde. Er will weiter, er kann hier nicht schlafen. Ständig kommen hier mitten in der Nacht leute und registrieren den Posten für sich. Ja ich muss sagen ich kam nur schwer wieder in die Gänge und es war schnell klar, nun müssen wir zurück zum Ziel. Mein Gehen erinnerte nicht mehr viel daran, es war ein starkes humpel. Sehr anstrengend sich so vorwärts zu bewegen. Also ab nach Haus. Waren von hier nur knapp 18 km. Und die waren verdammt lang. Sascha ging es nun auch nicht mehr gut, so war ich gott sei Dank nicht diejenige die unserer Tour allein verkürzt hat. Auf den Wegen fand man dann zwischendruch auch total erledigte Norweger. Und überall sah man immer wieder stark leidende Menschen, natürlich acuh noch total Fitte. Unglaublich.

So schleppten wir uns Meter für Meter richtig Ziel. Die letzen 5 Kilometer waren die schlimmste, da war ich mir sicher, dass ich diesen Sommer nie wieder in die Marka gehe. Gegen 8 Uhr hatten wir es geschafft. 3 1/2 Stunden vor Zielschluss. Wir waren zu kaputt noch ein Zielfoto zu machen. Es war nurnoch wichtig ein Taxi zu bekommen und ab ins Bett. Um 9 Uhr war dann Zapenstreich, ein langer Tag und eine lange Nacht.

Nun 2 Tage gehts mir wieder super, nächste Pläne für Touren in der Marka werden geschmiedet. Wir haben so tolle Plätze kennengelernt. Das Event war klasse. Nächstes Jahr machen wir vieles anders und besser, aber wir werden wieder dabei sein.

Zu den Zahlen wir sind 63 km in den 20,5 Std. gelaufen. Wir kamen auf den 51. Platz und 107 in der Tourenklasse, trotz verkürzen der Route auf 8 Posten. Das ist doch in Ordnung will ich sagen. Spaß hats auf jeden Fall gemacht. Nun werd ich mir dann erstmal neue Laufschuhe kaufen!

Freitag, 1. Juni 2012

Endlich mal paddeln

Heute war es soweit, das erste mal schøn gepaddelt. :)
Gerade ist viel Arbeit bei uns zum Ende der Entwicklungsphase angesagt, da kam es mir sehr gelegen, dass mein Arbeitskollege um halb sechs meinte, nun sei Feierabend und nun wird gepaddelt.
Wir haben ja Firmenkajaks, so konnte es direkt losgehen ohne lange Wege vorher. Der Fjord ist herrlich, im Gegenteil zu Kiel nicht lang und langweilig. Nein hier gibts zahlreiche schøne kleine Inseln. Einfach traumhaft. Auf dem Rueckweg dann ein schøner Blick auf Oslo, leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei. Næchstes mal. Mitglied bin ich nun auch im Kajakklubb in Oslo, endlich. Nun warte ich auf den Einfuehrungstermin, dann gehts richtig los. Freu mich schon sehr.

Mittelalterhochzeit

Ansonsten war ich letztes Wochenende schøn mal wieder in Deutschland. Viele kleine Babys beschaut und zur Hochzeit. Die war super, Mittelalterhochzeit war angesagt. Dazu hab ich mir noch nen Kostuem genæht. Næhen konnte ich vorher nicht wirklich, aber hab mich gut mit der geliehenen Næhmaschine angefreundet, so dass die Tunika sehr gut geworden ist. Auf jeden Fall fuers erste mal. ;-) Die Location der Hochzeit war auch super, in Luebeck in einem alter Gewølbekeller, war schøn authentisch und das Essen war auch passend dazu. Viel mit Fingern, herrlich. Nun ist Saschas Bruder also auch unter der Haube.

Nun morgen gehts dann nach Hamburg zum Cirque du Soleil, das wird klasse. Aber auch nur ein kurzer Ausflug nach Deutschland. Sonntag gehts wieder zurueck. Hoffe das klappt alles, da hier gerade am Flughafen gestreikt wird. Schaun wir mal.

Danach ist dann endlich Marka24 dran. 24 Stunden im Oslowald rumlaufen und møglichst viele von den 24 Posten mitnehmen. Drueckt die Daumen, dass wir viele Kilometer schaffen, somit viel Posten und viel Spass haben. Werde dann ausfuehrlich berichten, wies war und wie viele Blasen wir uns gelaufen haben.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Mich gibts auch noch

Jaja hier ist nun der Frühling heute ausgebrochen. Am Wochenende war ich in Dublin und habe dort ein langes Wochenende mit Sascha verbracht. Schön mal wieder dort zu sein, allerdings war das Wetter nicht so optimal, sagen wir mal. Gestern hat es gegossen wie aus Eimern, dafür war es hier in Oslo heute umso schöner. Haben Mittags draußen gegessen und heute abend hatten wir ein Abendessen mit der Abteilung, was wir auch draußen mit Ausblick auf dem Fjord im Sonnenschein genossen haben. Schön schön.

Mir gehts es hier sehr gut, meine Stimme hab ich wieder, blöde Halsentzündung. Hatte auch noch wieder netten Besuch hier im April. Erst meine Family und anschließend noch ein Freund aus Kiel. Nun gehts die nächsten Wochenenden wohl wieder ruhiger zu, werde hier mal die Marka unsicher machen und ein paar Touren hier machen. Habe mich mit Sascha zu Marka24 angemeldet. Da heißt es dann in 24 Stunden so viele von 24 Posten wie möglich zu besuchen. Eine echte Herausforderung. Glaub das wird lustig. :)

Kümmer mich hier gerade auch um einen Kajakklubb. Hab mich eingentlich schon entschieden, schau morgen nun aber nochmal bei einem anderen vorbei und dann mal sehn, dass ich mich anmelde. Muss dann nurnoch mein Paddel her bekommen, aber so lange kann ich wohl eines ausleihen.

Sonntag, 8. April 2012

Hardangervidda im Winter

Da wir in Oslo leider zu wenig Schnee hatten, mussten wir unsere Urlaubsplanung für Ostern verändern und sind dann spontan geplant in die Hardangervidda. Dies ist so fast der einzigste Ort zum Skilaufen hier in Norwegen. Mein Arbeitskollege hat witzigerweise eine ähnliche Strecke mit seinen Kinder geplant, so dass wir diese dann am Sonntag im Zug nach Haugastöl getroffen haben. Die Anreise war gemütlich, und draußen grünte es nur so. Da wussten wir nicht, ob wir wirklich Schnee bekommen sollten. Mein Arbeitskollege meinte kurzerhand wir sollten statt in Haugastöl schon in Ustaoset aussteigen, da wir starken Wind haben sollten und so die Strecke angenehmer wäre. Also dann eine vorher ausgestiegen und kurz vorher war auch eine fantastische Winterlandschaft vor den Fenstern zu sehen.

Hardangervidda Sascha und ich

Am Bahnhof ausgestiegen machte sich auch gleich der starke und kalte Wind bemerkbar, da hieß es dann erstmal direkt Handschuh und Mütze an. Auf dem Bahnhof haben wir dann noch ne Frau mit ihrem Sohn aufgelesen, die auch zur Tuvahytte wollten. Dann hieß es den Anfang der Löype finden, da wir nicht das Eis queren wollten. Nach ein paar hin und her, war diese dann auch recht schnell gefunden und ab gings. Da die Hardangervidda ein Hochplateau ist, war dann auch erstmal der Aufstieg auf das Plataeu gefragt. Auf der anderen Seite der Vidda in Rykan befindet sich die Korssobahn, die einen bequem nach oben bringt. Hier heißt es hochstapfen. Aber bei jedem Schritt wird auch die Aussicht auf die umliegenden Berge schöner. Unser Mitläufer hatten wir bis nach oben hin hinter uns gelassen, die Frau hatte auch 29 kg auf dem Rücken, da war es kein Wunder. Wir haben uns stark an die DNT Packliste gehalten und hatten 12-13 kg auf dem Rücken, das ist ein Unterschied. Der Weg nach Tuva war mit 7 km recht kurz, aber der Wind machte sich dann oben immer mehr bemerkbar, vermischte sich mit Schnee und gab einen ersten Eindruck von Winter in den Bergen. Nach einer netten Abfahrt suchte ich auf dem GPS die Hytte, fand sie schließlich auch, sollte 100m vor mir sein. Jaja ein paar Schritte weiter machte sie sich in einer Senke bemerkbar. :) Die Hytte war sehr überlaufen, 20 Betten gabs plus Schlafsäle, aber 70 Leute waren dann noch ein wenig viel. Gott sei Dank wird niemand abgewiesen und wir haben ein Platz auf einer Matratze auf dem Boden bekommen. Nach einem lecker 3-Gänge Abendessen, was uns jeden Tag auf der Tour Abends erwartete gings dann in eine unruhige erste Nacht.

Der nächste Tag wartet mit viel Sonne und guter Laune. Auf gings zu unserem nächsten Ziel Heinseter. Trotz des Windes kamen wir sehr gut voran. Eine Abfahrt erwartet uns später nach Hein, herrlich. 2 1/2 Stunden für 14 km, das war gut. Waren aber sehr früh dadurch auf der Hytte, so dass wir nach Rücksprache mit meinem Arbeitskollegen entschieden haben weiter nach Rauhellern zu laufen. 12 km, sollten wir also dann bald da sein. Tja Pustekuchen. Der immer stärker werdende Wind, der von der Seite mit 5 Windstärken bläst machte es sehr beschwerlich und immer langsamer. Eine Pause war bei dem Wind nicht möglich, also immer schön weiter. Puuuuh. Völlig geschafft kamen wir nach 4 1/2 Std. in Rauhellern an. Da schmerzten einige Muskeln, aber ein richtiges Bett diese Nacht in einem Zimmer mit meinem Arbeitskollegen gleichte es dann etwas aus. Ein leckeres Essen gabs dann natürlich auch bevor wir sehr früh in die Betten vielen.

Der nächste Tag brachte uns auf dem Thermometer -15 Grad und windstille beim aufstehen. Herrlich. Also schnell lecker Frühstücken, packen und auf gehts. Die Planung hieß nun Querung der Hardangervidda, um Rückenwind statt Gegenwind zu haben. Gott sein Dank hatten wir noch kein Rückfahrtticket gebucht. Das Ziel hieß dan Marbu. Nach der Überquerung des Sees und dem Aufstieg wurden schnell Mütze und Handschuhe entfernt, in der Sonne ist es viel zu heiß. Kein Winde wehte, beschweren wollen wir uns mal nicht. Die Spur wurde heute zum Ende der Tour immer eisiger. 20 km standen diesmal auf dem Plan. Gegen 14:30 Uhr und gut gelaunt kamen wir an der netten Hytte in Marbu an. Da war dann noch viel Zeit sich in die Sonne zu setzen und mit ein paar Mitskiläufern zu quatschen.

Nächter Tag: Sonne, kein Wind. Und ein riesiger See vor uns. Es hieß also "stakken" was das Zeug hält. Das heißt einfach auf den Skiern stehen und sich mit dem Stocken abstoßen um vorwärts zu kommen. Sehr anstrengend, sehr sehr!! Besonders tuts unter den Füßen weh. Puuuh und dann diese Geräusche vom knackenden Eis, Schrecklich. In Norddeutschland geht man ja nicht zu oft aufs Eis. Auch wenn das Eis 1-2 m dick sein soll, hat mich das nicht zu sehr beruhigt. Besonders wenn es mal direkt und einem Gewittert. Pause haben wir dann lieber an Land gemacht. Sicher ist sicher. Die Skilöype haben wir dann nicht ganz gefolgt, sie sollte nochmals über die Berge gehen, aber das war uns zu wenig Schnee. Wir kommen hier eindeutig zu weit südlich. Also wurde der ganze See gestackt. Tja, der nächste See hatte ein riesiges eisfreies Loch, also hieß es die Straße entlang. Skier am Rucksack und wandern. Leider kannten wir die Straße schon, da wir uns hier mal leicht verlaufen hatten. Naja nun halt nochmal hierlängs, den richtigen Weg werden wir wohl nie kennenlernen. Von Kalhovd war dann auch eindeutig zu wenig Schnee um die Hardangervidda ganz zu queren. Eine Rückstransport zur Zivilisation gabs heute nicht. Nicht so schlimm, die Hytte ist schön, bleiben wir eine Nacht.

Und dann hieß es nächsten Tag wieder wandern. 16 km bis zu einem Parkplatz an dem wir mit einem Taxi zum Bus gebracht wurden. Herrlich. Aber das schöne war, das es größtenteils bergab ging und die Landschaft sich die ganze Zeit änderte. Da waren 16 km ja fast nichts. :)

Eine herrliche Tour 90 km in 5 Tagen kann sich sehen lassen, wo wir ja noch garnicht so richtig viel Skierfahrung haben. Tolles Erlebnis, wir werden sicher wiederkommen.

Dienstag, 20. März 2012

Die Berge

Am Wochenende war ich das erste mal im Winter in den Bergen hier in Norwegen. Von meiner Firma aus hatten wir eine Fahrt dorthin mit jungen Angestellten. Eine klasse Sache, wir waren glaub ich 17 Leute. Dabei sicher 10 Nationalitäten. Es ging nach Beitostölen, was 4 Stunden Busfahrt bedeutet. Freitag ging es direkt nach der Arbeit los, mit viel Stau unterwegs, da scheinbar jeder Norwegen in die Berge wollte hat es noch ein wenig länger gedauert. Samstag war das Wetter noch bedeckt, aber trotzdem schön warm. Wir sind dort von den Firmenhytten losgegelaufen, allerdings mussten wir immer wieder die Ski abschnallen, da wir Straßen überqueren mussten. Haben eine 10 km Tour hoch zum Ende der Skilifte gemacht, eine tolle Aussicht von dort und die Abfahrt war auch nett. Nächsten Tag war es aber noch besser, strahlend blauer Himmel. Unglaublich schön dort. Haben diesmal den Abfahrtslift hochgenommen, ein wenig aufregend mit den schmalen Langlaufskiern. Ging aber alles gut. Haben dann dort eine Tour oben auf dem Platou gemacht, was sich wirklich gelohnt hat. Die Loipen waren in einem super Zustand und nicht viele Leute dort in der klassen Landschaft. Einfach perfekt!

Beitostølen

Hier in Oslo ist nun auch richtig der Frühling ausgebrochen, haben schönes Wetter und heut hab ich die ersten Krokusse gesehen. Hab dann nun heute auch meine Spikes vom Rad ab monitert. Hier wird wohl kein Schnee mehr kommen. Nun ist nur die Fragen, was wir statt unser Osterskitour machen. :)

Sonntag, 11. März 2012

Mondscheintur

Gestern bin ich spontan doch noch zu einer Skitour aufgebrochen. Leider allein, war aber trotzdem gut. Titel der Tour Mondscheintur. Dementsprechend spät bin ich dann erst los von Haus. Im Dunkeln kam ich in Lommedalen an. Dort gabs ein Stand von der Skivereinigung, die einen dann kostenlos die Skier gewachst haben. Sehr schöner Service. Besonders als ich dann ausversehen auf das Wachs gefasst hatte und es dann überall an den Händen hatte und glaubt mir, Klister klebt verdammt gut. Aber die Herren nahmen es mit Ruhe und gaben mir eine Paste zum reinigen der Hände. Dann konnte die Skitour starten, komplett dunkel war es schon. Aber traumhaft schön, ca. alle 300m waren Kerzen aufgestellt, die einen den Weg leuchteten. Die Strecke kannte ich schon von meinem Besuch Ende Februar. Diesmal war die Loipe aber ziemlich vereist, da klebte das Klister was auf den Händen sehr gut klebte nicht so gut auf dem Eis. Schade. So war es eine anstrengende Tour zur Greinehytta. Aber bei einem so tollen Sternenhimmel vergisst man auch das schnell.

Bei der Hytte hab ich dann 4 Südeuropäer kennengelernt, die ihre 2 Skitour unternehmen. Respekt, dass im Dunkeln. Sie fragten mich, ob ich mich auf der Rücktour anschließen wollte, da ich ja alleine unterwegs war. Die über 2 Stunden die sie für die Hintour brauchten schreckte mich ein wenig ab, aber netter ist es ja in der Gruppe. Die Fahrt war langsam, aber wir brauchten zum Schluss nur 1 1/2 std., diese waren aber mit viel warten und auch vielen Stürzen verbunden. Ich war froh, dass sich keiner verletzt hatte. Die Tour war aber auch sehr anspruchsvoll bei dem Eis und selbst mit Stirnlampe war die Spur kaum zu erkennen und dann auch noch sehr unsauber, so dass gutes Gleichgewicht gefragt war.

Mondscheintur

Wieder zurück in By angekommen wartete noch einer von der Skivereinigung auf die Gruppe. Er kannte einen Spanier von der Arbeit und wollte sichergehen, dass sie Heil wieder zurück kommen. Dieser nette Mann hat mich dann noch nach Hause gefahren, er fand es so klasse, dass sie zurück geführt hatte. So kann es kommen. Ein doch noch gelungener Abend. :)

Ansonsten haben wir noch Schnee hier aber auch plus 9 Grad. Es taut also immer noch stark, aber wir haben auch schön Sonnenschein. Bin viel am arbeiten, möchte ein bisschen frei haben zu Ostern und zu einer Hochzeit Ende Mai, so dass ich Überstunden brauche. Freue mich aber dann schon auf meinen Urlaub zu Ostern.

Dienstag, 28. Februar 2012

Puuuuuh

....das war heute die längste Skitour bisher.

Auf dem Weg zum Brunkollen


Hatten von meiner Abteilung heute eine Skitour, 7 Leuten waren wir. Und wollten von Fossum nach Brunkollen. Hinweg 6,5 km. Rückweg 13,5 km = 20 km. Hinweg ging viel bergauf, konnte aber noch gut mithalten vom Tempo.

Nachdem es zuerst total diesig war, ist der Himmel total aufgeklart und wir hatten Sonne und blauen Himmel und unglaublich warm. Herrlich. Dort angekommen gabs eine leckere Hähnchensuppe und zum Nachtisch noch nen Früchtekuchen. Jamjam. Dann gings wieder zurück, war irgendwie länger als erwartet. Sehr anstregendn und viel runter. Da ist man im zu Leuten die mit Ski aufwachsen sehr sehr im Nachteil. Sie haben aber immer wieder ganz nett auf mich gewartet. Bin ohne Sturz nach unten gekommen und auch obwohl es mega anstregend war, hat sich der Ausflug gelohnt. War ein klasse Nachmittag/Abend. Bei der Abfahrt wurde es immer dunkler und man hatte einen tollen Blick auf die Stadt, wahnsinn. Da es dunkel war, konte ich auch nicht die schlimmen Runterfahrten nicht mehr so genau sehen. :)

Mal sehn wie es mir morgen geht oder ob ich doll Muskelkater habe.

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