Dienstag, 7. Mai 2013

Nurnoch unterwegs

Uns gehts gerade richtig gut, wir sind ständig unterwegs. Im April waren wir eine Woche über meinen Geburtstag in Portugal. Dort haben wir Saschas Vater an der Algarve besucht. Wir hatten ein super Haus, was einen Blick auf die schönen Felsformationen hatte. Aber am besten war das Wetter was wir die Woche über hatten. Sonne, Sonne und Sonne und dazu ziemlich warm. Wir sind die ganze Zeit in Sandalen, kurze Hose und T-Shirt rumgelaufen. Das war herrlich nach dem langen Winter und braun sind wir auch ordentlich geworden. Die Zeit war auch recht entspannt dort, da wir ja schonmal da waren. So haben wir in den Tag hineingelebt und hatten auch viel Zeit für den Strand.

Danach das Wochenende haben wir einen spontanen Ausflug nach Göteborg gemacht. Samstag morgens beim Frühstück haben wir entschieden dort hinzufahren. Da haben wir dann nurnoch schnell ein Hostel gebucht und ab gings mit unserem Auto. 3,5 Std. und wir waren da. Herrliches Wetter auch dort. Mit Geocachen haben wir die Stadt entdeckt. Sonntags war dann auch noch Zeit für Universeum. Das sich gelohnt hat. Schön war aber auch der große Stadtpark mit tollem Spielplatz und öffentlichen Zoo, der auch Elche hatte. :)

Am letzten Wochenende haben wir ein verlängertes Wochenende in Deutschland verbracht. Sascha hatte Klassentreffen und am Sonntag sollte der Kleine Ole getauft werden. Mit dem 1. Mai Feiertag, haben wir dann ein langes Wochenende draus gemacht. Auch klasse Wetter und Zeit für Freunde und Familie. Ist ja auch immer wieder schön, mal in der Heimat zu sein.

Tja und dieses Wochenende ist ja schon wieder ein langes Wochenende. Da sind wir natürlich auch unterwegs. Diesmal gehts nach Paris. Ich bin schon gespannt, war noch nie dort. Die Reise ist ein Weihnachtsgeschenk. Nun muss da auch nurnoch tolles Wetter werden, dann passt alles.

Und ja zwischendurch arbeiten wir auch noch. :)

Samstag, 6. April 2013

Highlight des Winters

Der April ist da und mit ihm ist jede Menge schønes Wetter gekommen. :)

Kurz vor Ostern haben wir aber erstmal Familienzuwachs bekommen und unsere Konten sind um einiges Ärmer geworden. Ein Touran nennt sich nun unser Eigentum und damit wird unser Leben um einiges flexibler und wohl noch tourenreicher oder vielleicht sind die Touren auch einfach in noch schöneren Gegenden. Die Hütten in der Oslomarka sind uns ja nun fast alle bekannt.
Zu Ostern ging es damit gleich auf Tour. Eine Hütte in Beitostölen wurde uns von der Arbeit zugelost. Da haben wir noch eine tschechische Freundin mit eingepackt und es ging dann von Mittwoch abend bis Montag abend in eine schöne Winterlandschaft. Die Zeit haben wir mit reichlich Skitouren verbracht. Langlauf, Abfahrt und Snowboard fahren war angesagt. Sascha hat sogar noch einen Kurs in Telemarkski genommen und nennt nun ein paar Telemarkski sein eigene. Jaja die Skisammlung wächst beständig, ich habe mir vor Ostern auch noch ein paar Fjellski zugelegt. Aber es kommt ja auch alles gut in Einsatz bei uns. Der Osterhase war am Sonntag auch noch dort und hat viele Naschies versteckt. Ansonsten haben wir die Zeit mit Lesen, Eier färben, Osterbrotbacken, Waffelbacken, Saunieren etc. verbracht.

Beitostölen

Nach 4 Tagen arbeiten war es dann Zeit für eine nächste Tour und das war wohl das Highlight des Winters. Gestern haben wir uns direkt nach der Arbeit auf den Weg ins Norefjell gemacht. 1,5 Std fahrt und dann gibts dort schon richtig hohe Berge. Auf dem Parkplatz haben wir direkt 2 Männer getroffen, die das gleiche Ziel wie wir hatten. Die Hütte Högevarde. Die ersten meter waren eher beschwerlich, es ging die Skipiste hinauf. Es war schon so spät dass kein Lift mehr fuhr, naja was solls. Sascha hatte vorher geschaut und meinte bis zur Hütte sind es ca. 200m Höhenmetern, es waren dann doch 600 Höhenmeter zum Schluss auf den 11 km zur Hütte. Teilweise sehr steil, so dass ich nochmal hochgegangen bin, was aber auch nicht einfacher war als mit Skiern Fiskebein hochzugehen.
Norefjell Langlauf
Belohnt wurden wir die ganze Zeit mit traumhaften Ausblicken. Links und rechts, beide Seiten einfach zu schön um eigentlich weiter zu laufen. Dazu ging dann später noch die Sonne unter und bescherte uns einen super Sonnenuntergang. Wir haben es aber noch gerade so im hellen zur Hütte geschafft. Die Männer die eine halbe Stunde vor uns angekommen sind hatten auch schon ordentlich eingeheizt. So hatten wir dann einen netten Abend mit den beiden und haben es uns richtig gut gehen lassen. Die Hütte hatte mehrere Schlafräume, so dass wir zu 4 sehr viel Platz hatten. Heute ging es dann fast immer nur runter und wir waren um einiges schneller als gestern. :)

Ein fantastischer Winterabschluss war das. Nun wandern die Ski wohl erstmal auf den Dachboden. Nächste Woche gehts nach Portugal in die Sonne. Danach wird wohl auch in Oslo Frühling sein. Nur im Mai brauchen wir die Skiern noch einmal für den Nationalfeiertag der Norweger, da gehts nochmal auf Bergtour. :)

Sonntag, 24. März 2013

Frühlingsstimmung

Frühlingsstimmung

Es ist wirklich traumhaft hier gewesen die letzten Tage. Sonne und Sonne und Sonne! Wow. Also nichts wie raus. Freitag ging es gleich nach der Arbeit los. Das Ziel war mal wieder ein Hütte in der Marka. Myrseter, hier waren wir noch nicht. Mit dem Bus ging es nach Lommedalen, von der geht die Loipe immer entlang des Flusses Lomma. Das macht die Gegend auch besonders Schneesicher, da die Kälte des Flusses den Schnee länger hält. Um diese Jahreszeit spielte das aber noch keine Rolle, wir haben noch reichlich Schnee. Nach gut 1 Stunde waren wir schon an der Hütte. Mal eine kleine Skitour für den Abend. Die Hütte hatten wir ganz für uns allein, herrlich. Mussten wieder ordentlich einheizen, da die Hütte mega kalt war. Aber nach einem warmen Abendbrot war das eigentlich kein Problem. Am nächsten Tag gings weiter, aber nicht zurück. Ich versprach Sascha eine schöne Skitour, die auf keinen Fall mehr als 20 km sind. Raus gekommen sind 25 km, naja die Abfahrten zählt man ja nicht mit oder? ;) Es ging von der Hütte nach Lövlia zur Waffelpause. Dort haben wir noch Leute wiedergetroffen, die wir schonmal auf einer Hütte getroffen hatten. Lustig, so haben wir uns noch gut unterhalten mit denen. Die waren wirklich nett. Nach einer guten Rast gings dann weiter nach Sörkedalen, von wo aus wir dann den Bus nach Haus genommen haben. Eine wirklich gelungene und schöne Tour.

Und heute? Ja das Wetter war immer noch traumhaft. Also, Skifahren. :) Diesmal gings es nur eine kleine Runde von 13 km durch die Marka. Mit der T-Bahn rauf zum Frognersettern und dann größtenteils bergab, über die Tryvannstua nach Ullvalseter. Dort ein Waffelstopp draußen in der Sonne und dann zum Sogsvann. Von dort hat uns die T-Bahn wieder nach Haus gebracht. Tja, nun freuen wir uns auf Ostern. Den Mittwoch geht es in die Berge nach Beitostölen direkt nach der Arbeit. Hier ist auch Donnerstags schon Feiertag, so dass wir ein langes Wochenende dort oben haben werden.

Hier mal eine kleine Überischt über unserer Aktivitäten in der Oslomarka. Jede Tour tracken wir mit dem GPS mit, ich würd sagen, wir kennen uns schon recht gut aus. :) Nun im Winter bin ich auch schon ca. 250 km Ski gefahren. Aber der Winter ist ja noch nicht zu Ende.

Marka Tracks

Dienstag, 19. März 2013

Abendessen in der Marka

Letztes Jahr war ich mit der Arbeit zum "Suppenessen" zum Brunkollen, dieses Jahr bin ich allein hin gegangen. Pünktlich um 15 Uhr Schluss gemacht und ab mit dem Bus nach Stein Gard, wo es um 15:50 Uhr endlich los ging. Von dort geht es eigentlich nur bergauf und das ziemlich steil. War anstrengend und umso schöner war es endlich am Brunkollen zu sein. Dort gibt es eine Hütte, die jeden Dienstag in der Wintersaison Suppe serviert. Ich war heute die erste die um 17 Uhr ankam. Es gab die Auswahl zwischen Spinat- und Tomatensuppe. Ich hab die Tomatensuppe genommen, super lecker mit einem Ei drin. Jamjam, dazu noch frisches Brot.
Suppe aufm Brunkollen
Zum Nachtisch gab es Wurzelkuchen, den hab ich mir für später einpacken lassen. Um 17:30 Uhr hab ich mich auf den Rückweg gemacht, da ich gerne noch im hellen runter wollte. Ich hab von dort einen anderen Weg genommen, da der Hinweg zum runterfahren teilweise nicht gut geeignet wäre. Also ab nach Fossum, zwischendurch einmal eine falsche Abzweigung genommen, so dass ich nachher doch noch über den Östersee musste, was aber nicht schlimm war, der Weg war auch etwas kurzer. Hatte nur lieber Lust auf den anderen Weg. Vom Östersee hab ich dann leider eine ganze falsche Loipe genommen, und bin an einem Parkplatz raus gekommen, wo ich nicht hinwollte. Naja, hab noch eine unpräparierte Loipe gefunden, die mich näher zum eigentlichen Ziel gebracht hat. Zurück laufen wollte ich nicht, auch wenn es nicht so super weit wäre. Da der Bus noch auf sich warten lies, bin ich dann kurzerhand die 20 Minuten zur einer Strassenbahnhaltestelle gegangen, so dass ich nicht in der Kälte warten muss. Fazit, ein super Nachmittag mit einer leckeren Suppe. :)

Sonntag, 17. März 2013

Ski Ski und Ski

Happy St. Patricks Day!!! Nun ist es auch mal weiter Zeit für einen neuen Eintrag.
Wie die Zeit vergeht, aber es war auch viel los. Musste noch spontan im Februar nach Deutschland reisen, da meine Oma leider verstorben ist. Ansonsten waren wir natürlich immer viel Skifahren an den Wochenenden.
Anfang März waren wir auf einer Hyttentour mit ein paar Arbeitskollegen. Die Hütte kannten wir schon, die ist aber so schön, dass man da gut nochmal hin konnte. Wir sind auch eine andere Route gegangen, die auch viel schöner war als die vorige. Auf der Rückfahrt haben wir uns dann getrennt von der Gruppe und sind direkt nach Oslo zurück gelaufen. War sehr eisig und keine optimalen Bedingungen, aber traumhaftes Wetter! Unterwegs hab ich noch mein Skistock kaputt gemacht. Die Dinger sind so schweineteuer und es ist der 3. Stock der kaputt geht. :( Naja ich kauf jedes mal ein teureren, irgendwann bin ich wohl auf dem richtigen Qualitätslevel angekommen.

Letztes Wochenende waren wir im Norefjell. Dort fährt am Wochenende ein Bus von Oslo hin, wo man direkt Bus und Skiticket kauft. Dort hatten wir einen super Tag und konnten endlich mal wieder Abfahrtski fahren, war nur ein wenig neblig.
Null Sicht in Norefjell
Aber sonst ein gelungener Tag. Sonntags war wieder traumhaftes Wetter und nach langer Diskussion hier zu Haus was wir machen, kam irgendwann der Erlösende Anruf von einem norwegischen Freund. Er hat Sascha zum Spielenachmittag eingeladen. Puuuh ich wollte nämlich unbedingt Skifahren, nur war Sascha nicht besonder motiviert. Ich hatte aber eine super Tour allein, ist nur ein wenig länger als geplant geworden, da die Beschilderung des Weges an einer Stelle definitiv falsch war. Unser Abendbrot besuch musste deswegen dann leider eine halbe Stunde später kommen. :)

Herrlichstes Wetter in der Nordmarka

Diese Woche hab ich mir dann noch ein paar neue Ski gegönnt. Diesmal gabs ein paar Fjellski (Bergski). Diese benutzt man auf langen Touren im Gebierge für Langlauftouren. Die sind stabiler, etwas breiter und haben eine Stahlkante. Im Mai wollen wir nochmal auf Tour in den Bergen, und nun gabs es gute Angebote, dass ich mir die gegönnt habt. Unsere Küche hab ich dann auch gleich wieder in eine Wachswerkstatt verwandelt.

Gestern wollten wir Schlittenfahren im "Korkenzieher" in Oslo. Eine Tour runter sind wir auch gekommen. Hoch fährt man normalerweise mit der Strassenbahn, diese war nur sowas von überfüllt da eine Skiveranstaltung am Holemkollen war, dass es nicht möglich war wieder an den Start der Rodelstrecke zu kommen. Es sind ca. 6 Strassenbahnen gekommen, die kein bisschen Platz mehr hatte. Ärgerlich, aber was solls. Abends hatten wir es dafür umso schöner. Wir waren bei 2 inidischen Arbeitskollegen eingeladen. Die haben uns ein paar leckere Rezepte vorgekocht und dann gabs ein super Essen. Ohhh das war so gut. Jamjam, ich liebe indisch Essen.
Heute musste das ganze dann gleich mal ein wenig abtrainiert werden. Wir sind mit Freunden nach Kongsberg zum Abfahrtskifahren gefahren. Ein kleines aber sehr schönes Skigebiet. Und ich hab mich hier endlich mal Offpist gewagt. Das war ein heidenspass, zwischen Bäumen hindurch und eng und hubbelig war es. Klasse, bekomm das Grinsen gar nicht aus dem Gesicht. Hat so Spass gemacht, da zu fahren und rumzuhüpfen. Hat auch um einiges besser geklappt, als ich erwartet habe. Lohnt sich mit Leuten zu fahren, da das besser als man selbst kann, da traut man sich mal was. :)

Abfahrtskifahren in Kongsberg

Nun ist auch bald Ostern, nächstes Wochenende ist aber erstmal noch ne Tour auf Langlaufski mit Übernachtung hier in der Marka geplant. Und dann werden wir 5 Tage in die Berge auf eine Hütte von der Arbeit fahren. Hier gibts nämlich Donnerstag, Freitag und Montag frei. :)

Sonntag, 17. Februar 2013

Faules, waffelloses Wochenende

Ja dieses Wochenende war wirklich faul. Da wir Samstag zum Geburtstag waren, bot sich keine lange Skitour an. Samstag wurde dann nur gefaulenzt. Heute wollten wir eigentlich Skifahren, aber bei dem eigentlich blieb es auch. Zwar gab es etwas Neuschnee in der Nacht, der Himmel war aber grau in grau und sah nicht so einladend aus. So blieben wir auf der Couch. Aber auf eine leckere Waffel hatten wir trotzdem Hunger. Wir kehren auf unseren Skitouren oft in Hütten ein und verzehren dort eine Waffeln, was sowas wie ein Tournationalgericht ist. Sascha holte noch rasch die Zutaten vom Supermarkt. Und dann gings ans Rezept. Da meine Waffeln letztesmal nicht schmeckten, suchten wir ein Rezept aus dem Internet mit vielen guten Bewertungen raus. Tja der Teig schmeckte auch super. Aber Waffeln gab es trotzdem nicht. Der Teig ließ sich einfach nicht zu Waffeln verarbeiten. :( Das hat man davon, wenn man so feil wie wir dieses Wochenende ist, gibts halt auch keine Waffeln.

Sonntag, 10. Februar 2013

Ein weiteres Wochenende in der Marka

Wenn man Sonntags morgens um 10 Uhr auf den Bus wartet und gerade fertig mit der Tagesskitur ist, bedeutet dass wohl, dass es wieder ein schönes Wochenende draußen in der Marka war. :)

Sonnentour

Freitags sind wir nach der Arbeit gleich wieder los. Diesmal ging es nach Romeriksasen in die Marka. In Furumo sind wir nach ca. 1 Std. Zugfahrt ausgestiegen. Da war nicht mehr viel Tageslicht vorhanden, so dass die Skitur von 10 km nach Snellingen im Dunkeln stattfand. Es ging wie so oft, größtenteils bergauf. Aber auch dass wurde gemeistert, so dass wir uns sehr gefreut haben an der Hütte zu sein. Wir waren hier schonmal Ende Oktober, diesmal hatten wir die Hütte aber für uns allein und haben uns einen schönen Abend hier gemacht. Der nächste Morgen war fantastisch, strahlen blauer Himmel und glitzender Schnee. Traumhaft wirklich! Die Tour ging nach Bekkestua, unterwegs sind wir in Rasjoen fuer eine Pause eingekehrt, wo wir uns mit Waffeln gestärkt haben. JamJam. Ich war sehr kaputt am heutigen Tag, so dass es trotz des super Wetters gefühlt eher schleppend voran ging. Nachdem ich unterwegs vor lauter kaputt sein in den Schnee gefallen war, war noch eine weitere Pause fällig. Die tat gut! So dass der Rest nach Bekkestua dann besser lief. Dort angekommen waren wir überrascht, dass die Tour 22 km lang war. Wir hatten gedacht es müssten 15 km sein. Da darf man dann auch ein wenig kaputt sein. Hier sollten eigentlich noch 2 weitere mit uns übernachten, die allerdings nicht gekommen sind. So dass wir es uns in der Hütte allein gemütlich gemacht haben. Auch schön. Heute morgen ging es dann früh aus den Betten. 7:35 Uhr klingelte der Wecker, wir wollten den Bus um viertel nach zehn schaffen, da wir noch zu Hausbesichtigungen wollten. Um 8:40 Uhr waren wir dann endlich auf den Weg nach Glitre. Es hatte in der Nacht geschneit, aber die Loipemaschine war schon unterwegs. Haha dachten wir. Die war nur die ersten 300 m gefahren. Unsere Abzweigung in den unpräperieten Teil haben wir dadurch nicht gesehen. Also wieder ein Stück zurück und dann haben wir Schneepflug gespielt. Die unterliegende Loipe war gerade noch so zu erkennen, ging also ganz gut. Sascha hab ich ordentlich gescheucht, ich wusste dass wir schnell sein mussten um den Bus zu schaffen. Noch früher wollte ich aber auf einem Sonntag auch nicht aufstehen. Da die letzten 2 km nur bergab gingen, waren wir dann auch pünktlich am Bus, der sogar 10 Minuten früher vor als ich es im Kopf hatte. Wir waren aber 7 Minuten vor der Abfahrtzeit da. :) 41 km waren es am Ende und ein schönes Wochenende.

Als wir zu Hause waren, haben wir uns gegen die Hausbesichtigung und für eine warme Marzipanschokolade auf der Couch entschieden. Hätten also es auch entspannter angehen können. :)

Sonntag, 3. Februar 2013

Aktive Skiwochen

Der Winter ist hier nun wirklich eingekehrt und wir genießen ihn mit vielen Skitouren.

Im Januar haben wir an einem Wochenende die Nordmarka von Nord nach Süd Überquert. Das kam eher spontan. Die Hütte Sinnerdammen die wir Silvester eigentlich schon besucht haben wollten, war frei an dem Samstag. So dass wir sie Montag mitgleich dem Skibus der uns nach Mylla Dam fahren soll gebucht haben. Am Abend vorher kristalisierte sich dann heraus, dass wir zu der geplanten Zugstation nicht laufen können, da der Fahrplan auch im Winter recht mau ist. Schade, aber so kommen halt dir größeren Pläne. Am Samstag war dann leider ein viel zu frühes Aufstehen angesagt, da der Skibus schon um kurz vor neun vom Hauptbahnhof abfahren sollte. Der Skibus fährt immer am Wochenende und wird vom hiesigen Skiforbund angeboten, wo wir auch Mitglied sind, um schneller und besser in die Marka zu kommen. Nach rund 1 1/2 Std. fahrt waren wir dann endlich am nordlichen Teil der Nordmarka. Hier erwartet uns eine schöne Winterlandschaft. Die Skier wurden schnell gewachst und dann ging die Fahrt los. Sie führte uns über viele Seen, die zugefroren waren und die Loipe mit Stöckern markiert war.

Wachsen

Wir waren heute aber beide recht müde, so dass die Fahrt nicht so leicht und locker von statten ging und wir doch einige Zweifel für den nächsten Tag hatten. Die heutige Tour war ca. 10 km und morgen ca. 20 km, so der Plan. Nach dann letztendlich 13 km kamen wir an der Hütte Sinnderdammen an. Wir waren doch sehr überrascht wie viel hier los war, Gott sei Dank waren die Horde Kinder und ihre Eltern nur hier um kurz Pause zu machen und sich aufzuwärmen. Puuuh. Schnell wurde es dann ruhiger und die Hütte war unsere. Wir haben es uns gemütlich gemacht, was in so einer schönen Hytte nicht schwer war. Es wurde gelesen, gespielt und geschlafen. Herrlich. Am späten Nachmittag kamen dann unsere Mitübernachter von einer zweiten Skirunde zur Hytte. Die waren auch sehr angenehme Mitbewohner, da die es auch ganz gemütlich angingen, so dass wir einen wirklich entspannten Aufenthalt hatten. Nach einem leckeren Indischen Curry, was wir am Abend vorgekocht hatten und ein paar Runden versuchten Go spielens ging es dann ab ins Bett. Die Nachtruhe wurde dann teilweise von Mäusegeknapper gestört, aber in den großen gemütlichen Betten schlief es sich ausgezeichnet. Nach dem reinemachen der Hytte ging es dann nach einem guten Frühstück zur Fortsetzung der Überquerung.

Hyttekos

Durch schöne Wälder und über gefrorene Seen näherten wir uns Stück für Stück Skansebakken in Sörkedalen. Unterwegs setzte dann aber ordentlich Schneefall ein, so dass wir dann glücklich waren in Heggelia für eine Pause einzukehren. Dort haben wir unsere Sachen übern Ofen zum trocknen aufgehängt und haben uns mit Pölse und mitgebrachten Snacks gestärkt. Die Pause tat wirklich gut, denn wir hatten auch noch ein ordentliches Stückchen vor uns. Das erweiste sich dann aber als größtenteils bergab, so dass es viele schöne rasante Abfahrten gab. Herrlich. Leider stach mir der Schnee auch ganz schön in die Augen. Nach dann 27 km, statt gedachten 20 km, kamen wir doch plötzlich schneller in Skansebakken an als gedacht und vor allem nicht so kaputt. Rasant ging es runter. So schnell und umproblematisch ging somit unsere erste Nord-Süd-Querung mit 40 km in 2 Tagen. Mit dem Bus ging es dann direkt nach Röa, was fast zu Hause war. Praktisch.

NordSueddQuerung

In der Woche ging es dann noch auf zu einer Abendskifahrt mit Leuten von der Arbeit. Wir wurden mitgenommen nach Solighögda. Von dort starteten wir mit einigen Wachsproblemen, die eine Starke Verzögerung der Tour bedeuteten. Aber mit 5 cm Schneeklumpen unter den Skiern vor es sich verständlicherweise nicht gut. Meine Ski waren ein wenig zu glatt, so dass auch ich schnell nachgewachst habe. Aber dann ging es endlich los, die ersten Kilometer entlang einer Lysloipe wo wir wirklich fast allein unterwegs waren. Die beleuchtete Loipe war dann aber irgendwann zu Ende. Die anderen packten ihre Stirnlampen aus. Ups daran hatte ich nicht gedacht. Naja macht nichts, die Augen sind ja anpassungsfähig. Also ging es dann weiter im Dunkel durch den Wald. Das war so herrlich. Stille überall und der schöne Wald im Dunkeln. Das war wirklich eine schöne Tour. Und wir hatten auch noch so nette Mitskifahrer, was wir ja sonst nicht so oft haben auf unseren Touren. Nach 13 km waren wir dann zurück am Auto, und nach einer halben Stunde Autofahrt waren wir dann wieder zu Hause.

Dieses Wochenende starte früh, direkt nach der Arbeit ging es auf Tour. Mit dem Arbeitsbus ging es nach Sandvika, von wo aus wir einen Zug nach Asker genommen haben, wo der nächste Bus schon auf uns warte der uns zu Skiloipe am Golfklub gefahren hat. Unser Ziel war die hochgelegene Hovdehytta. So dass die Skitour größtenteils bergauf ging. Da die Loipemaschine gerade frisch die Loipen gezogen hatten, hatten wir wunderbare Bedingungen und genoßen den Abend und die heraufziehende Dunkelheit. Etwas überrascht waren wir nach etlichen Kilometern dunkle Waldloipen wieder hellbeleuchtete Pisten am Solli Gard zu haben. Aber so ging es hier wieder flott voran, in einem Loipengewusel. Dank GPS fanden wir den Weg allerdings problemlos. Der angedachtet Startpunkt für das letzte Stück unpräperierte Loipe war dann aber nicht so vielversprechend, keine einzige Spur oder Markierung zeugte von einer Loipe. Also ging es zu einer anderen Stelle, wo es eine zweite unpräperiete Loipe geben sollte. Puuuuuh auch hier nichts. Also rein in den Tiefschnee und Loipe suchen. Das brauchte 2 Anläufe, dann waren wir aber auf der Loipe. Aber von Loipe war eignetlich nicht zu sprechen. Es war tiefer Schnee und ab und an, konnten wir mit unseren Stirnlampen rote Makierungen an Bäumen finden. Der letzte Kilometer zu Hytte hatte es wirklich in Sich. Immer wieder versunken wir im tiefen Schnee, ganze besonders gekämpft haben wir an den bergauf Stücken. Wo wir mit viel Kraftanstrengungen uns hochgekämpft haben. Jaja, wir zwei Abenteurer. Im Dunkel sah man auch nicht allzu viel, so dass wir auch einige Steile Stücke runtergesaust sind, ohne zu wissen wo es eigentlich hin geht. Da macht man dann auch mal einen Hechtsprung in den Tiefschnee. Das GPS zeigte nicht immer ein wirkliches vorwärtskommen an, dass merkten wir aber auch selber. Die Stimmung wurde dann wieder besser, als wir das erste mal einen tollen Ausblick auf die unterliegende Stadt Asker bekamen. Fantastisch, da freuen wir uns schon auf den Ausblick im hellen.

Skiexpedition

Die Hytte war aber immernoch ein Stücken weg, so dass weiter geschwitzt und geflucht wurde. Aber jede "Expedition" hat mal ein Ende, die Hytte kam nach einem sehr langem Kilometer in Sicht. Jipie. Eiskalt war sie natürlich, ist ja keiner hier der den Ofen angemacht hat. Sascha ging dann erstmal los zum Wasser und Feuerholz holen. Das hat aber sehr lange gedauert, da hab ich mir langsam Sorgen gemacht. Was auch zurecht war, der Brunnen war sehr weit weg, immer wieder ist er im tiefen Schnee eingesunken. Ein Skistock musste dran glauben, Wasser gabs auch nicht, da der Brunnen eingeforen ist. Aber Sascha war wieder an der Hytte. Puuh. Dann wurde endlich Feuer im Ofen gemacht, und Schnee geschmolzen und warmes Essen gekocht. Das tat gut, wir waren doch gut durchgefroren. Der Abend wurde aber nicht lang, zu kaputt waren wir von der Tour. So dass wir es uns schnell im Hems gemütlich gemacht haben und direkt eingeschlafen sind. Der nächste Tag lieferte uns eine tolle Aussicht von hier oben. Die Hytte liegt wirklich schön hier oben. Die Rückfahrt ging um einiges schneller, nun gabs es Licht und Spuren von der gestriegen Expedition im Schnee. Ein kurzer Waffelstopp beim Solli Gard wurde auch noch eingelegt, bevor wir die Abfahrt nach Asker angingen. Ich war froh, wieder am Zug zu sein. Der gestriege Abend hatte mich doch sehr geschafft. Das GPS zu Hause lieferte uns dann auch Aufschluss. Für die ersten 9 km bergauf brauchten wir 2 Stunden, für den letzten Kilometer zur Hytte dann nochmal 1!!! Stunde. Wow, so ein Abenteuer direkt in Stadtnähe. Schön ist es aber am Samstag zurück zu sein, so dass wir noch ein ganzes Wochenende vor uns haben und genießen.

HovdehyttaAussicht

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