Freitag, 3. August 2012

Endlich wieder Wildwasser

Im Juli war endlich Zeit fuer Urlaub, eine Woche spæter als geplant, so konnte Sascha allerdings auch mit in den Urlaub kommen. Es sollte wieder mit dem Kanuverein zum Wildwasserpaddeln nach Frankreich gehen. Ich musste nun allerdings noch spontan nen neuen Flug buchen, der guenstigste, der immernoch teuer war, ging nach Amsterdam, so dass Sascha mich von dort abgeholt hat. Er hat dann næchsten Tag seinen letzten Arbeitstag gehabt, in der Zeit war ich noch Geocachen und hab das Auto gepackt. Um 14 Uhr gings dann nach einem kurzen Einkaufsstopp endlich los in Richtung Sueden. Unterwegs mussten wir noch einen Stop einlegen und ich habe mir noch nen Wildwasserkajak gekauft, lange hab ich ueberlegt und dann endlich gekauft. Nun mit 4 Kajaks auf dem Dach gings weiter durch Luxemburg rein nach Frankreich. Wir sind fast durchgefahren, nur nachts um 3 Uhr war es dann doch Zeit um 2 Stunden zu døsen. Puenktlich zum Fruehstueck sind wir dann aber in Langeac bei den vorgefahrern Paddlern aus Rendsburg angekommen.

WW in Frankreich

Die erste Paddeltour wurde fuer den næchsten Tag auf dem Allier angesetzt. Prades-Langeac, ist nicht mega spannend, aber wenn sich direkt nach 50m jemand reinlegt ist es doch sehr lustig. :) Am næchsten Tag wurde zum Lot uebergesetzt, wo dann noch die restlichen 4 Paddler auf uns gestossen sind. Die Gruppe war nun komplett und næchsten Tag wurde der Lot gepaddelt, nachdem mein neues Kajak noch schnell auf den Namen "Nis Puk" getauft wurde. Flusstechnisch hielt sich das sehr in Grenzen, es hætte sich wirklich gelohnt an der obigen Spielstelle zu verweilen. Aber næchsten Tag wurde zurueck zum Allier umgesetzt, dieses mal an den Oberlauf nach Chapeauroux. Hier wurden die Etappen nun auch schøner. Die Waldschlucht wurde gleich zweimal gepaddelt, dann wurde ein Tagesausflug an den Tarn unternommen. Landschaftlich sehr schøn, Wildwassertechnisch ist es fuer Anfænger, die allesamt auch viel Spass hatten. Dann wurde der Oberlauf vom Allier gepaddelt. Das wildwassertechnisch anspruchsvollste Stueck, wo auch nur ein Teil der Truppe gepaddelt ist. Leider hatten wir sehr wenig Wasser, so das die Tour ein wenig længer gedauert hat. Ich habe die Tour unterwegs mit jemanden abgebrochen, wir waren ein wenig zu kaputt. Bis zur Bruecke von Joncheres waren aber viele gute Stuecke dabei, wo sich die Tour auf jeden Fall gelohnt hat. Nach 3,5 - 4 Std. wurden wir von dort dann vom Rest der Truppe wieder abgeholt. Sicher eine Tour die man nicht zu schnell vergisst. Zum Abschluss am Allier wurde dann noch die Monistrolschlucht gepaddelt, wo auch wieder die anderen mit Einsteigen durften. Eine sehr spassige Angelegenheit, auch immer Sommer lustige Stellen und auch bei den ganzen Kenterungen eine tolle Tour.

Nun wurde nochmal der Zeltplatz gewechselt, es ging in die franzøsischen Seealpen zum Verdon. Hier war ich noch nie zum paddeln, freute mich dementsprechend drauf. Hier war es sehr touristisch, im Zentralmassiv ist es sehr ruhig und beschaulich. Nach etlich angefahrenen Zeltplætzen haben wir auch endlich ein Platz bekommen, an die Strasse hatte man sich dann auch irgendwann gewøhnt, obwohl man in der ersten Nacht noch dachte, dass der LKW einem durch das Zelt fæhrt. Landschaftlich war es hier am Verdon unglaublich schøn, auch das Wetter war der Hammer. 35 Grad hatten wir immer mit Tendenzen nach oben. Das Wasser fuer den Verdon kommt aus einem Stausee, hier wurde leider nur 1-2 mal wøchentlich Wasser abgelassen. In unserer Woche nur 1 mal. Diese Paddeltour war allerdings super. Wir sind den Pre-Canyon gepaddelt. Schønes Wildwasser in einer tollen Schlucht. Der Ausstieg war dort wo der richtige Canyon beginnt, beeindruckend. Wir sind natuerlich auch im Canyon ein wenig gewandert, fuer eine richtig lange Wanderung war es allerdings zu heiss. Wir sind dann noch auf dem Var gepaddelt, in der Gorge Daluis. Eine Schlucht, die nicht allzu schwer zu paddeln ist. Allerdings hatten wir hier extremes Niedrigwasser, die Kajaks sind nun sicher um einiges leichter, da wir so viel Material an Steinen abgefahren haben. :) Hat sich aber gelohnt, wann hat man schliesslich so ein Schluchterlebnis und dann noch mit tollem roten Gestein. Die restlichen Tage haben wir mit Baden und Wikingerschach spielen entspannt verbracht. Obwohl es auch noch eine tolle Paddeltour in die Schlucht vom Verdon gab, allerdings sind wir ins Schluchtende gepaddelt. Hier tobte der Bær, ueberall Trettboote, aber auch das vestændlich, da es hier so super schøn war.

Jaja, da freut man sich schon auf den næchsten Paddelurlaub. Nun wohne ich ja auch im Top-Wildwasserpaddelland von Europa, mal sehn, dass ich hier auch mal zum Wildwasserpaddeln komme.

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